Zunge, Lippen, Kiefer — und sicheres Schlucken

Mundmotorik und Schlucken

Der Mundraum leistet unauffällige Arbeit: Er formt Laute, hält die Zähne in Position und sorgt dafür, dass Essen sicher den richtigen Weg nimmt. Wenn dabei etwas nicht stimmt, merkt man es oft erst an den Folgen — an der Zahnstellung, an der Aussprache oder daran, dass Mahlzeiten anstrengend werden.

Wir befunden gründlich, klären die Ursache und trainieren gezielt die Funktionen, die im Alltag gebraucht werden.

Logopäde Ruben Hamacher im Therapiezentrum Möller in Maikammer
Womit Kinder und Erwachsene zu uns kommen

Mundmotorik und Schlucken

  • Myofunktionelle Störungen
  • Zungenfehlfunktionen
  • Mundatmung
  • Schluckstörungen
  • Dysphagie

„Nach dem Schlaganfall hatte meine Mutter jedes Mal Angst vorm Essen, und wir auch. Uns wurde in Ruhe gezeigt, worauf wir achten müssen — wie sie sitzt, welche Konsistenz geht, wann eine Pause nötig ist. Die Mahlzeiten sind für alle wieder ruhiger."

— Angehörige von Helga, 62 Jahre alt

Person trinkt Wasser aus einem Glas bei einer Schluckstörung und Dysphagie-Behandlung in der Logopädie

Wie wir arbeiten

Zwei Themen, zwei Wege


Ob es um die Entwicklung deiner Kinder, die Bewältigung von Alltagsaufgaben oder das gemeinsame Familienleben geht: Bei uns steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Entdecke jetzt, wie eine ganzheitliche Logopädie dir helfen kann, deinen Familienalltag leichter zu gestalten – mit Kompetenz, Herz und jeder Menge Verständnis.

Bei Kindern geht es meist um Muskelbalance: Die Zunge liegt falsch, der Mund steht offen, das Schlucken läuft über ein Muster, das Zähne und Aussprache beeinflusst. Wir trainieren spielerisch — und stimmen uns eng mit der Kieferorthopädie ab, damit die Therapie zum Behandlungsverlauf passt.

Bei Erwachsenen steht die Sicherheit im Vordergrund. Schluckstörungen treten häufig nach Schlaganfall oder bei fortschreitenden Erkrankungen auf und werden oft spät erkannt. Wir befunden sorgfältig, trainieren gezielt und beraten Dich und Deine Angehörigen zu Konsistenzen, Sitzhaltung und Abläufen bei den Mahlzeiten.

„Unsere Kieferorthopädin hat uns hergeschickt, weil die Spange allein nicht reicht, wenn die Zunge weiter drückt. Das hatte uns vorher niemand so erklärt. Jetzt greifen beide Behandlungen ineinander."

– Eltern von Lea, 11 Jahre alt

Alles Wichtige auf einen Blick.

Häufig gestellte Fragen zur Mundmotorik & myofunktionelle Therapie

Was ist eine myofunktionelle Störung?

Dabei arbeiten die Muskeln im Mund- und Gesichtsbereich nicht im richtigen Zusammenspiel. Typisch sind eine falsche Zungenruhelage, das Pressen der Zunge gegen die Zähne beim Schlucken und eine überwiegende Mundatmung. Das kann die Aussprache beeinträchtigen und auf Dauer die Stellung der Zähne beeinflussen.

Woran erkenne ich eine myofunktionelle Störung?

Häufige Anzeichen sind ein dauerhaft offen stehender Mund, Zungenspitze zwischen den Zähnen beim Sprechen oder Schlucken, Lispeln, häufiges Verschlucken, angestrengtes Kauen oder auffälliger Speichelfluss. Oft fällt es zuerst in der Zahnarztpraxis auf.

Warum schickt mich die Kieferorthopädie zur Logopädie?

Weil eine Zahn- oder Kieferkorrektur nur dann dauerhaft hält, wenn die Muskulatur mitspielt. Drückt die Zunge weiterhin gegen die Zähne, kann sich die Fehlstellung nach der Behandlung erneut entwickeln. Die myofunktionelle Therapie arbeitet an dieser Ursache und begleitet die kieferorthopädische Behandlung.

Wie läuft die myofunktionelle Therapie ab?

Wir trainieren die Muskulatur von Zunge, Lippen und Wangen mit gezielten Übungen, üben ein korrektes Schluckmuster und arbeiten an Nasenatmung und Zungenruhelage. Entscheidend ist regelmäßiges kurzes Üben zu Hause – wenige Minuten täglich bringen mehr als eine lange Einheit pro Woche.

Du hast noch Fragen?

Wir nehmen uns Zeit für Deine Worte. Melde Dich einfach.

Oder ruf uns unter 06321 1879480 an.