Ein Hund fordert nichts und bewertet nicht. Für Menschen, die sich schwer öffnen oder unter Druck stehen, ist das oft der einfachere Zugang. Die tiergestützte Therapie ersetzt keine Behandlung — sie ergänzt sie dort, wo Motivation, Nähe oder Vertrauen der erste Schritt sind. Unser Therapiehund "Merle" freut sich auf dich!

Der Einsatz erfolgt individuell und orientiert sich stets an den persönlichen Therapiezielen unserer Patientinnen und Patienten.
Der Hund kommt nur zum Einsatz, wenn Du oder Dein Kind das ausdrücklich möchtet. Wir klären vorab Allergien, Ängste und Vorerfahrungen und besprechen, wie ein Termin konkret aussieht.
Der Hund ist dabei ausgebildet und wird von der behandelnden Therapeutin geführt. Ein Kontakt ist jederzeit abwählbar — auch mitten in der Therapie und ohne Begründung. Die Behandlung läuft dann ganz normal weiter.
„Nach dem Schlaganfall habe ich mit niemandem reden wollen. Mit dem Hund habe ich geredet. Das war der Anfang."
— Matthias, 68 Jahre alt
Ein Therapiehund ist kein Zusatzangebot, das man nebenbei mitlaufen lässt. Er ist Teil eines Teams, das aufeinander eingespielt sein muss — und das braucht Ausbildung, Erfahrung und ein gutes Gespür dafür, wann der Hund hilft und wann er stört.
Maren arbeitet seit vielen Jahren in der Ergotherapie und hat die tiergestützte Ausbildung gemeinsam mit Merle absolviert. Die beiden entscheiden vor jedem Termin neu, ob und wie der Hund eingesetzt wird — abhängig davon, was ansteht und wie der Tag für alle Beteiligten läuft.
Denn auch der Hund hat Grenzen. Merle arbeitet nur in begrenzten Zeitfenstern, hat feste Ruhephasen und einen Rückzugsort, den er jederzeit aufsuchen darf. Ein Hund, der sich unter Druck fühlt, ist kein guter Therapiepartner — deshalb achten wir auf beide Seiten.
„Ich war ehrlich gesagt skeptisch. Unsere Tochter ist eher ängstlich, und ich hatte Sorge, dass sie sich überfordert fühlt. Wir wurden aber vorher gefragt und konnten in Ruhe entscheiden. Beim ersten Termin durfte sie einfach zuschauen. Beim dritten hat sie von sich aus die Leine genommen."
— Mutter einer 7-jährigen Patientin
Bei der tiergestützten Therapie wird ein speziell vorbereiteter Hund gezielt in die Behandlung eingebunden. Der Hund ist dabei kein Zusatzprogramm, sondern Teil des Therapieplans: Er schafft Motivation, erleichtert den Beziehungsaufbau und macht Übungen zu etwas, das Freude macht statt Anstrengung zu sein.
Besonders für Kinder, die sich schwer auf Therapie einlassen, für Menschen mit Konzentrations- oder Wahrnehmungsschwierigkeiten und für Erwachsene in der neurologischen Rehabilitation. Der Hund kommt immer nur dann zum Einsatz, wenn Du oder Dein Kind das möchtest.
Dann findet die Therapie selbstverständlich ohne Hund statt – alle unsere Angebote gibt es auch ohne tiergestützte Elemente. Bitte sag uns vorab Bescheid, dann planen wir Raum und Termin entsprechend.
Nein. Der Hund ist bei uns Teil der regulären ergotherapeutischen Behandlung – für Dich ändert sich an Ablauf und Abrechnung nichts.
Schreib uns. Wenn Du unsicher bist, ob der Hund für Dich oder Dein Kind passt, klären wir das in Ruhe vorab.
Oder ruf uns unter 06321 1879480 an.
Dein Partner für Ergotherapie, Logopädie und mehr Selbstständigkeit.
Gemeinsam stärken wir,
was für Dich zählt.
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