Spricht Dein Kind später als andere, undeutlich oder in kurzen Sätzen? Wir klären in einer ausführlichen Diagnostik, woran es liegt, und arbeiten dann spielerisch an Aussprache, Wortschatz und Satzbau — abgestimmt auf das, was in Kita und Schule tatsächlich gebraucht wird.

„Unsere Tochter wächst zweisprachig auf, und wir hatten Angst, dass wir mit dem Deutschen aufhören sollen. Genau das wurde nicht verlangt. Es wurde uns erklärt, warum beide Sprachen bleiben dürfen."
– Eltern von Samantha, 5 Jahre alt
Ob es um erste Worte, deutliche Aussprache oder den Satzbau geht: Bei uns steht immer das Kind im Mittelpunkt, nicht der Befund. Wir nehmen uns Zeit für eine gründliche Diagnostik, besprechen mit Dir, woran wir zuerst arbeiten, und stimmen uns auf Wunsch mit Kita, Schule oder der Kinderarztpraxis ab.
„Alle haben gesagt, das wächst sich aus. Hier wurde erst mal richtig getestet, statt uns zu vertrösten. Dass wir danach wussten, woran wir sind, war die halbe Erleichterung."
— Mutter von Finn, 4 Jahre alt
Als grobe Orientierung: Mit etwa einem Jahr kommen erste Wörter, mit zwei Jahren sollte ein Kind rund 50 Wörter sprechen und beginnen, zwei Wörter zu kombinieren. Mit drei Jahren entstehen kurze Sätze, mit vier bis fünf Jahren ist die Aussprache weitgehend verständlich. Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell – diese Marken sind Anhaltspunkte, keine starren Regeln.
Wenn Dein Kind mit zwei Jahren deutlich weniger als 50 Wörter spricht und noch keine Wortkombinationen bildet, lohnt sich eine Abklärung. Auch wenn Dein Kind kaum auf Ansprache reagiert, sehr undeutlich spricht oder von anderen nicht verstanden wird, ist ein Termin bei der Kinderärztin sinnvoll. Am Anfang steht immer eine Überprüfung des Hörvermögens.
So bezeichnet man Kinder, die mit zwei Jahren einen deutlich kleineren Wortschatz haben als gleichaltrige. Ein Teil dieser Kinder holt den Rückstand von allein auf, ein anderer Teil nicht. Weil sich das nicht vorhersagen lässt, empfehlen Fachgesellschaften, die Entwicklung engmaschig zu beobachten und bei Bedarf früh zu unterstützen.
Manchmal ja – aber nicht zuverlässig, und man weiß es vorher nicht. Abwarten kostet im ungünstigen Fall wertvolle Zeit, gerade weil Sprache die Grundlage für Kontakt, Selbstvertrauen und später auch für Lesen und Schreiben ist. Eine Abklärung schadet nie: Fällt sie unauffällig aus, hast Du Sicherheit gewonnen.
Lautfehler gehören zu einem bestimmten Alter dazu und verschwinden oft von selbst. Bleiben sie über den üblichen Zeitraum hinaus bestehen, wird das Kind von Fremden schlecht verstanden oder schiebt es beim Sprechen die Zunge zwischen die Zähne, ist eine logopädische Abklärung sinnvoll – auch mit Blick auf die Zahnstellung.
Wir nehmen uns Zeit für Deine Worte. Melde Dich einfach.
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