Fähigkeiten zurückgewinnen, Alltag neu erschließen

Neurologie

Nach einem Schlaganfall oder bei MS und Parkinson gerät Vertrautes aus dem Gleichgewicht. Wir trainieren Bewegungsabläufe, Wahrnehmung und Handlungsplanung — und richten die Therapie an dem aus, was Du im Alltag wieder tun möchtest.

Ergotherapeutin Maren Surau im Therapiezentrum Möller in Maikammer
Womit Patienten zu uns kommen

Neurologie

  • Schlaganfall
  • Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Einschränkungen im Alltag

„Bei MS geht ja nichts einfach wieder weg. Das wurde hier auch nie behauptet, und dafür bin ich dankbar. An guten Tagen arbeiten wir anders als an schlechten — und das wird nicht als Rückschritt behandelt."

– Inge, 52 Jahre alt

Bälle und Stäbe in einer ausbalancierten Anordnung zur Darstellung von Gleichgewicht und Koordination in der Ergotherapie im Therapiezentrum Möller
Bunter Abakus als Therapiematerial zur Förderung von Konzentration Feinmotorik und spielerischem Lernen in der Ergotherapie Therapiezentrum Möller
Therapeutische Handübung zur Förderung von Feinmotorik Koordination und Beweglichkeit im Rahmen der ergotherapeutischen Behandlung von Kindern Therapiezentrum Möller
Spielmaterial mit Figuren und verschiedenen Oberflächen zur Förderung von Wahrnehmung Feinmotorik und spielerischer Entwicklung in der Ergotherapie Therapiezentrum Möller

Wie wir arbeiten

Ob nach einem Schlaganfall, bei einer fortschreitenden Erkrankung oder nach einer Verletzung: Bei uns steht immer der Mensch im Mittelpunkt, nicht die Diagnose. Wir nehmen uns Zeit für eine gründliche Befundung, arbeiten mit anerkannten Behandlungskonzepten und beziehen Angehörige ein, wenn Du das möchtest.

„Ich habe im ersten Termin gesagt, ich will wieder allein Kaffee kochen. Genau daran haben wir dann gearbeitet — an der Kanne, am Wasserhahn, am Schrank. Meine Frau war dabei und weiß jetzt, wann sie helfen soll und wann besser nicht."

– Uwe, 71 Jahre alt

Alles Wichtige auf einen Blick.

Häufig gestellte Fragen zu Neurologie

Was macht die neurologische Ergotherapie?

Sie unterstützt Menschen, bei denen eine Erkrankung oder Verletzung des Nervensystems alltägliche Handlungen erschwert. Wir arbeiten an Bewegung und Koordination, an Wahrnehmung, Gedächtnis und Aufmerksamkeit sowie an ganz konkreten Alltagsabläufen – und beraten zu Hilfsmitteln und Anpassungen zu Hause.

Bei welchen Erkrankungen kommt sie zum Einsatz?

Häufig nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma, bei Multipler Sklerose, bei Parkinson, bei Polyneuropathien und bei anderen neurologischen Erkrankungen, die Bewegung, Wahrnehmung oder Denkleistung beeinträchtigen.

Wann sollte die Therapie nach einem Schlaganfall beginnen?

So früh, wie es der Zustand zulässt – die Behandlung startet meist schon in der Klinik und sollte danach ohne große Lücke ambulant weitergehen. Aber auch später ist Therapie sinnvoll: Fortschritte sind nicht auf die ersten Monate begrenzt, sie brauchen dann nur mehr Geduld und gezieltes Üben.

Was ist Alltagstraining und was bringt es?

Beim Alltagstraining üben wir genau die Handlungen, die im Leben gebraucht werden: sich waschen und anziehen, essen, ein Getränk einschenken, den Einkauf erledigen. Statt isolierter Übungen trainieren wir am echten Ablauf – das überträgt sich am besten in den Alltag.

Bietet Ihr auch Training für Gedächtnis und Konzentration an?

Ja. Bei Einschränkungen von Aufmerksamkeit, Gedächtnis oder Handlungsplanung – etwa nach einem Schlaganfall oder bei beginnenden Gedächtnisproblemen – arbeiten wir mit gezielten Übungen und mit Alltagsstrategien, die entlasten: Merkhilfen, Strukturierung, feste Abläufe.

Du hast noch Fragen?

Schreib uns. In einem ausführlichen Erstgespräch finden wir gemeinsam heraus, wie wir Dich unterstützen können.

Oder ruf uns unter 06321 1879480 an.